21.07.2021 Campzeitung #9
21.07.2021 Campzeitung #9

21.07.2021 Campzeitung #9

Irgendwann ist immer das erste Mal

Unsere Campzeitung geht in die nächste Runde.
https://mailchi.mp/6a4bcd529e02/campzeitung-5273719
In Ausgabe#9 könnt ihr daher ein paar Eindrücke von der sustai:N:able Conference und der Schnipseljagd gewinnen, wir erzählen euch von dem neuen Aktionsformat Klimafon mit Volker Quaschning und seiner Frau als Gäste und wir möchten euch Menschen aus dem Klimacamp und deren Meinungen im Rahmen des Kaffeeklatsch des Klimacampkanals vorstellen. Als Kommentar philosophieren wir über den Anfang vom Ende.

Ein Kommentar

  1. Rüdiger

    Erik schreibt über den Anfang vom Ende und „noch sieben bis dreizehn Jahre Zeit…“. Ich gehöre der sog. „no future generation“ (Ende der 1970er bis Mitte 80er Jahre) an und auch mein Vater sagte, es werde immer weiter gehen und wir spinnen alle. Wir aalten uns damals tatsächlich in unserem Pessimismus, kalter Krieg, Wohnungsnot, Pershing Stationierung, Atromkraft, Wackersdorf, die NPD Nazis und Nostradamus (könnte man aus heutiger Sicht als „Verschwörungstheoretiker aus dem Mittelalter“ bezeichnen), setzten uns ziemlich zu. Aber auch wir waren in einer gewissen Minderheit, für Viele bestand das Leben aus Mode, feiern, leben, Auto, Heirat, Kinder, Karriere. Wir hingegen besetzten erstmal Häuser, hatten ein fast schon selbstzerstörerisches Bewusstsein, keinen Job und wenig Bock (ohne Wohnung keine Arbeit, ohne Arbeit….).
    Was ich sagen will: aus heutiger Sicht war das lachhaft. Uns lag die Welt zu Füßen (wie man so sagt), dennoch waren wir bewusst denkende und lebende Nachkriegs-, und Wohlstandswunderkinder, denen die Eltern-, und Großelternvorbilder mit all ihrem Konsum und ihren Statussymbolen (Auto, Haus, ihre Kinder….) sowie diese selbstgefälligen Politiker und ihrem Erzkonservativem Meinungsbild allesamt gewaltig auf den Sack gingen. Damals allerdings standen die Politiker noch für etwas. Heute stehen sie allzuoft für sich selbst und ihre Karriere ein. Die Moral…. geschenkt. Dies infiltrierte dann m. E. schlussendlich auch die Gesellschaft und…
    Jetzt wirds gleich zu viel Kommentar…. also Schluss!
    Fazit: ich glaube heute ist es anders, ist sehr vieles anders. Ich glaube fest daran, dass es heute an der Zeit ist, dass Veränderugen dringend und radikal herbeigeführt werden müssen, um das Überleben für den Menschen noch zu sichern.
    Die Rechenmodelle für Klimaveränderungen sind längst aus den Fugen geraten – wir sehen es in den Hochwasserkatastrophen von RPL, NRW, Bayern… usw.
    Ich glaube, dass sich die längst prognostizierte Bremsung der atlantischen Umwälzströmung (Golfstrom), die ganz aktuell in den Fokus gerät, hier bei uns in Europa spürbar weitere Veränderungen hervorrufen wird. Das Schlimmste: um das menschliche Überleben zu sichern, gibt es z. B. in Kanada, USA bereits sog. Kühlhallen, damit die Menschen nicht wg. der Hitze kollabieren und zu Tode kommen. Was bitte produiert deren Kühlleistung? CO2 Wir doktern immer an den Symptomen herum, nie an den Ursachen!
    EIn Teufelskreis, der mir bereits in den 80ern auffiel (seitdem wurde es zum Sport, sich in kilometerlangen Staus an den WInterwochenenden von hier in die Alpen zu schieben, um eineinhalb Tage Ski zu fahren, worauf dann die Skipisten ob des CO2 Anstiegs mit Schneekanonen ausgerüstet werden mussten, um… den „schönen“ Irrsinn weiter betreiben zu können.

    Ihr seid sehr wichtig, euer Engagement ist unbezahlbar und mutig und wichtig.
    D kann die Welt nicht retten, aber D kann sein Ingenieurswissen einsetzen, kann die Technologien, die bereits jetzt zur Verfügung stehen oder an denen geforscht wird/wurde einsetzen und kann dadurch zum Weltmarktführer und somit zu einem positiv nachhaltigem Wirtschaftsstandort werden.
    Das hab nicht ich erfunden, sondern Siemens Chef Joe Kaeser, der die Bundesregierung zaghaft in einem ZEIT Interview kritisierte, dass sie keine entsprechenden Leitplanken definierte etc. hat es so ähnlich gesagt. Das alles und ihr lässt einen hoffen.
    Machen wir also solidarisch weiter im Kampf gegen die „weiter so“ Mentalität!

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